INDIGONIA

 

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*Das Malen und Schreiben eigener Inspirationen sind meine Musen.

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mit sich sein

 

 

Georges Seurat

 

Alleine sein - ist dieser Zustand erstrebenswert oder eher mit Angst beladen?

Mich persönlich beflügelt dieser Gedanke, ist nicht unangenehm und vermittelt mir ein gewisses Gefühl der Freiheit. Ja, ich genieße diese Zeiten, wo ich nur mit mir sein kann.

Aber wer muss denn schon alleine sein? Alleine ist doch nur der, der weder geliebt wird noch eine innere Verbundenheit mit niemandem teilt, der einsam ist.

Während Einsamkeit dazu führen kann, dass  die Seele erkrankt, kann man das bewusste Alleinsein dazu nutzen, uns sich selbst näher zu kommen.

Was bedeutet das Alleinsein für manche Menschen und warum ist es offensichtlich so schwer, damit umzugehen?

In meinem näheren Dunstkreis gibt es Menschen, die ständig einen Impuls brauchen, jemanden der um sie herum ist. Die nicht atmen können, wenn sie niemanden neben sich atmen hören, die nichts mit sich anzufangen wissen - in jedem Raum, zu jeder Zeit, an jedem Ort.

Ich brauche das mit mir sein und gönne es mir, wenn mir danach ist. Ständiges Beisammensein, eins sein mit dem Partner, alles zusammen teilen, zu sehen, zu hören, ständige Anwesenheit tagaus tagein.

Eine Bewusstseinsbremse und Inspirationsnarkose, so empfinde ich das, wenn das eigene ICH auf der Strecke bleibt...

14.3.10 00:03
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


kynos (14.3.10 01:21)
Ja, geht mir auch so. Wenn ich zu lange mit Leuten zusammen hänge, muss ich allein sein...

Schopenhauer sieht das so:

...ganz und er selbst sein darf Jeder nur so lange er allein ist: Demgemäß wird Jeder in genauer Proportion zum Werthe seines eigenen Selbst die Einsamkeit fliehen, ertragen, oder lieben. Denn in ihr fühlt der Jämmerliche seine ganze Jämmerlichkeit, der große Geist seine ganze Größe, kurz, jeder sich als was er ist. Deshalb sind die gewöhnlichen Leute so gesellig: es wird ihnen nämlich leichter Andere zu ertragen, als sich selbst.


Indigonia (14.3.10 08:50)
Weise von Worte von Schopenhauer.
Na, dann wissen wir beide "das mit sich alleine sein" ja zu schätzen, weil wir dasnicht ertragen, sondern lieben.

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