INDIGONIA

 

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*Das Malen und Schreiben eigener Inspirationen sind meine Musen.

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Man kann auch anders...

 

 

Mir scheint, dass wir Menschen immer mehr Datenverarbeitungsprozessen gleichen. Nur noch Hektik und Stress wohin man schaut.

Wo ist die Freude, wo das Wohlfühlgefühl? Sie haben sich hinter Schloss und Riegel selber ausgesperrt - verkrochen in Kerkern.

Die Begeisterung für so manche Dinge ist auf unbestimmte Reise gegangen an Orte, die nur schwer zugänglich sind.

Auch die Leidenschaft hat sich still und leise davon gemacht - die wilden Zeiten für immer vorbei.

Behäbigkeit macht sich breit  und wir verweilen viel zu lange in den Misthaufen von Enttäuschungen und Funktionen.

Wir sind Weltmeister darin, die Ritzen, Fugen und Risse des Lebens gerne mit Bedeutungslosigkeit auszukleiden, damit wir nach außen hin heil erscheinen. Ja nicht auffallen lautet die Devise! Es könnte uns ja von Nachteil sein. Den Schein zu wahren hat erste Priorität.

So stopfen, schmieren und kleben wir unaufhörlich all die Risse, Fugen und Ritzen und spielen tagtäglich im Theater unseres Lebens kräftezehrend die Hauptrolle je nach Bedarf...

Indigonia

 

 

 

 

 

18.3.10 22:08
 


bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


kynos (19.3.10 00:39)
Mag sein. Aber war es mal anders? Wenn ja, wann? Und woher willst du das wissen?

Und wenn du zu mir schaust, siehst du immerhin statt Hektik Faulheit. Die Faulheit ist nämlich die physische Skepsis, das Zweifeln des Fleisches, die mir unentwegt zuraunt: Sport? Lohnt das? Arbeit? Sich anstrengen? Lass lieber, leg dich besser wieder hin!

Lebensfreude und Begeisterung für so manche Dinge, sind allerdings auch bei mir nicht mehr da. Das liegt aber nicht am Zeitgeist, sondern an der Wiederholung. Habe alles gehabt, für das ich mich begeistern konnte. Wäre ja auch komisch, wenn ich mit 60 mit der selben Begeisterung wie mit 20 auf Reise ginge.


Indigonia (19.3.10 16:11)
Du bist ja da auch eine absolute Ausnahme. In meinem beruflichen und privaten Umfeld nehme ich jedenfalls überwiegend Hektik und Stress wahr. Selbst die Wochenenden sind total verplant.

Den Anforderungen und dem Druck der Leistungsgesellschaft in der wir zur Zeit leben, sind unglaublich viele Menschen nicht oder nur teilweise gewachsen. Überforderungen mit burnoutsyndromsind die Folge.

Früher, ohne den ganzen Technikscheiß ging es wohl etwas menschlicher zu.

Ich meinte mit Begeisterung nicht eine altersgemäße. Schaue dir die heutige Jugend an. Da gibt es unglaublich viele "Schlaftabletten", die am liebsten nur relaxen würden. Zumindest wird das mit einem Hauch von Begeisterung gelebt... ;-)

Wenn du alle Dinge, die dir Lebensfreude und Begeisterung verschafft haben, schon erlebt hast, dann sei froh und freue dich darüber.
Und... das ganze tägliche Einerlei besteht doch überwiegend aus Wiederholungen...


kynos (19.3.10 20:33)
Na, wenn das Schlaftabletten sind, dann sind sie ja gefeit gegen Hektik und Stress. Ich wäre damals auch am liebsten zuhause geblieben und hätte mich von den Eltern versorgen lassen. Ich kann diese Jugendlichen gut verstehen. Für mich wars aber dann auch kein Problem, mit 18 eine eigene Wohnung zu haben.

Vielleicht gefällt es den Leuten ja, ein hektisches Leben zu haben. Sie fahren ja auch am liebsten dorthin in Urlaub, wo alle anderen auch hinfahren, man badet in der Menge, ist zwar stressig, aber doch wohl schön, sonst würden sie es ja nicht machen.


Indigonia (19.3.10 20:44)
Mitläufer eben. In der Masse fühlt sich das junge Volk vielleicht auch wohler.

Bei mir ist das genau umgekehrt. Ich meide Massentouris und die Orte, wo sie hinfahren wie die Pest. Stehe lieber auf Individualurlaub und liebe die Ruhe.

Mein Sohn war mit 17 oder 18 Jahren mit ein paar Kumpels in Bulgarien. Weil da der Alkohol so billig ist, war der Urlaub wohl eine Veranstaltung von "Kampftrinken" und das so gut wie jeden Abend. Heute würde er das auch nicht mehr machen. Alles zu seiner Zeit...

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